Geschichte der jwp
die Junge Waldorfphilharmonie - ein rückblick
2004 wurde die Junge Waldorf Philharmonie, damals noch als „Junge Waldorf-Philharmonie Süddeutschland“, von Sebastian Brüning, ehemals Schüler der Freien Waldorfschule Gutenhalde, gegründet.
Seine Idee war es, jungen Musiker*innen aus Baden-Württemberg und Bayern die Möglichkeit zu geben, gemeinsam anspruchsvolle Orchesterwerke auf hohem musikalischem Niveau zu erarbeiten. Außerdem sollte es die Repräsentation der Waldorfschulen als Schulen mit besonderem künstlerischem Schwerpunkt und großen Leistungspotentialen unterstützen und einen Ort des Austauschs der Schüler*innen untereinander schaffen. All dies organisiert von einem ca. 20 köpfigen Team, bestehend aus Schüler*innen und Studierenden.
Nach über 20 Jahren und großen Erfolgen ist dieses einzigartige Orchesterprojekt aus der Schüler*innenwelt heute nicht mehr wegzudenken.
Die bisherigen Probentagungen waren in erster Linie vom Musizieren dominiert, daneben organisierte das OrgaTeam ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm – von Sport über Tanz bis hin zu einem Cocktail-, Grill-, Film-, oder Casinoabend wurde alles geboten.
Für die Verpflegung während der Tagung sorgte Konstantin Hegemann, der mit dem OrgaTeam zusammen köstliche Mahlzeiten zauberte.
Die Freie Waldorfschule Gutenhalde bot immer ein wunderbares Ambiente und war immer Bestandteil einer erfolgreichen Tagung.
Den Höhepunkt der Tagung bildeten meist zwei Konzerte. Zunächst ein kleineres Konzert im Süddeutschen Raum und dann das große Abschlusskonzert in der Liederhalle Stuttgart.
Eine große Gemeinschaft
Die gute Stimmung unter den Organisator*innen überträgt sich meist gleich zu Beginn der Probenphase auf die Musiker*innen. Großer gegenseitiger Respekt zwischen OrgaTeam und Musiker*innen ist dabei die Basis für ein tolles Gemeinschaftsgefühl, welches sich von Tag zu Tag festigt. Das Team ist stets bemüht den Teilnehmenden wunderschöne, erlebnisreiche und unvergessliche Tage zu schaffen. Auf der anderen Seite sind die jungen Musizierenden mit Begeisterung und Durchhaltevermögen dabei. Sie schaffen es dadurch jedes Mal innerhalb kürzester Zeit, ein bewundernswertes Ergebnis auf die Bühne zu bringen.
Klare Regeln
Während der gemeinsamen Zeit bis zu den Konzerten gibt es ein paar einfache Regeln, an die sich alle halten. So wird kein Alkohol konsumiert und es gibt klar festgelegte Nachtruhezeiten zur Erholung nach anstrengenden Probentagen. Alle halten sich an die Regeln und darüber hinaus unterstützt man sich gegenseitig. Sei es musikalisch oder beim Sport, bei der Kleiderwahl für die legendäre Bad-Taste-Party oder beim Abspülen. Nur durch dieses Commitment ist es möglich, innerhalb kürzester Zeit eine Einheit zu werden und zu einem großen Sinfonieorchester mit tollem Niveau zusammen zu wachsen.