Projekt 2023

"Eine musikalische Reise durch Europa"

Eine musikalische Reise durch Europa

Es freut uns ganz besonders nach diesen schwierigen letzten Jahren auch dieses Jahr wieder ein Projekt mitsamt großer Tournee mit Konzerten in Stuttgart, Überlingen und Österreich machen zu können.

Neben dem mittlerweile 3. Konzert der Jungen Waldorf Philharmonie im wunderschönen Wien, fahren wir dieses Jahr auch erstmals in Salzburg von der Autobahn um unser Debüt im Odeion zu geben.

Alle Infos zum diesjährigen Projekt findest du hier auf dieser Seite – wenn dir das alles egal ist weil du sowieso dabei bist, kannst du hier auch direkt zur Anmeldung weiter gehen.

Programm

Hector Berlioz

Ouvertüre: Waverly Op.1​

Unsere Reise durch Europa beginnt im Frankreich des 19. Jahrhunderts, als Hector Berlioz die Waverly Ouvertüre Op. 1 schrieb. Das als Konzertouvertüre geschriebene Werk, wurde am 26. Mai 1828 im Pariser Konservatorium uraufgeführt und war stark inspiriert von den Waverley Romanen Sir Walter Scotts. 
Nach einem eher ruhigen Anfang, nimmt das Stück unterwegs Fahrt auf, endet schwungvoll-dynamisch und stimmt die Besucher*innen so auf einen unterhaltsamen Konzertabend ein.

Edward_Elgar

Edward Elgar

Cellokonzert in e-Moll, Op.85​

Unsere musikalische Europareise führt uns weiter nach Großbritannien. Dort schrieb der Komponist Edward Elgar das Cellokonzert in e-Moll Op.85, welches am 27. Oktober 1919 in der Londoner Queen’s Hall uraufgeführt wurde. 
Der Beginn des vorwiegend in melancholischer Stimmung gehaltenen Werkes, wird besonders vom im Stile eines im Rezitativ gespielten Solocellos gestaltet. Das Thema eines traurigen Abschieds, welches in diesen ersten Takten ausführlich vorgestellt wird, zieht sich durch das gesamte Werk und wird immer wieder von verschiedenen Klangfarben aufgenommen und weitergetragen. Das Orchester bezieht eine begleitende Position und hört dem Cello zu, nimmt zwischendurch Kontakt auf und lässt dem Cello dann wieder Raum.
Wir sind überaus erfreut, dass dieses hochanspruchsvolle Werk, von einem Gesicht aus unseren eigenen Reihen gespielt wird. Luca Bosch war früher selbst Mitglied des Orchesters und kehrt nun als Solist zu uns auf die Bühne zurück.

Piotr Iljitsch Tschaikowski

Sinfonie Nr. 4 in f-Moll, Op. 36 

Unsere Reise endet schließlich mit der Sinfonie Nr. 4 in f-Moll, Op. 36 von Piotr Iljitsch Tschaikowski in Russland, welche am 10. Februar 1878 in Moskau uraufgeführt wurde.
Im Ersten Satz, welcher, nach Tschaikowski, den Kern der Sinfonie schon komplett in sich trägt, beginnen Hörner und Fagotte mit einer als „schicksalshaft“ zu bezeichnenden Fanfare. Diese wird für kurze Zeit von einem glücklich klingenden Walzer abgelöst, wendet sich dann aber wieder dem Thema des Schicksals zu.
Der Zweite Satz, ein lebhaftes Andante, wird von einer schönen Oboen-Melodie eingeleitet, welche sich dann auf den Rest des Orchesters überträgt. 
Der Dritte Satz ist nun eine etwas schnellere, fast schon humoristisch anmutende, Pizzicatostudie, die in der Reprise von den Bläsern begleitet und übernommen wird. 
Das Finale des Konzertes bildet der stürmische Vierte Satz. Ein Volksfest schildernd wandert der Ausdruck dieses, als Allegro con Fuoco bezeichneten Satzes, von Unheil verkündenden Akkorden zu lustigen Volksweisen. Dies geschieht unter dem drohenden Schicksalsthema, welches schon im Ersten Satz zu hören war.

Solist

Luca Bosch

Luca Bosch, (geb. 2000) erhielt von 2007 bis 2019 Cellounterricht bei Lisa Neßling, zuletzt in der Studienvorbereitenden Abteilung der Musikschule Filderstadt. Seit dem Wintersemester 2019/20 studiert er an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar bei Prof. Leihenseder-Ewald.
Weitere musikalische Impulse erhielt er u.a. von Gabriel Schwabe, Wen-Sinn-Yang und Jakob Spahn.
Von 2007 bis 2013 war er Mitglied im Knabenchor „Collegium Iuvenum Stuttgart“, mit welchem er zahlreiche Konzertreisen machte und zuletzt auch solistische Aufgaben übernommen hat.
Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ errang er mehrere Bundespreise in den Kategorien Gesangsduo, Klaviertrio und Cello solo.
2015 wurde ihm ein Stipendium der Helga Schmidt-Stiftung verliehen, seit 2022 ist er Stipendiat der „Live Music Now“- Stiftung Weimar.
Orchestererfahrung sammelte Luca Bosch u. a. im Jungen Kammerorchester Stuttgart, der Jungen Waldorf-Philharmonie und der Orchesterakademie der Bregenzer Festspiele.
Als Solist spielte er mit dem Jugendsinfonieorchester Filderstadt mit anschließender Konzertreise in die USA, mit dem Orchester Stuttgarter Musikfreunde und mit den Robert Bosch Streichersolisten. Seit mehreren Jahren ist er Mitglied im Celloensemble „CELLOnly“ 

Konzerte

4. September 2023

Überlingen

Freie Waldorfschule Überlingen

5. September 2023

Salzburg

Odeion Kulturforum Salzburg
7. September 2023

Wien

Die Angewandte
9. September 2023

Stuttgart

Beethoven-Saal der Liederhalle

Tagungsablauf

Das Proben und Einstudieren der Werke steht natürlich im Zentrum der Tagung. Dazu wird täglich zwischen 6 und 7 Stunden geprobt, sowohl in Registerproben mit professionellen Dozenten, als auch in Tuttiproben.
Neben dem Musizieren bietet das hoch motivierte OrgaTeam immer ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm an. Beim Casino-Abend fordert ihr Euer Spielglück heraus oder schwingt gemeinsam das Tanzbein – im schicken Outfit auf klassische Weise oder im hässlichen Kostüm auf der legendären Bad-Taste-Party. Natürlich gibt es auch ausreichend Pausen für Erholung, Kammermusik oder sportliche Aktivitäten. Die Junge Waldorf Philharmonie lebt nicht allein von der Musik, sondern auch von dem besonderen und mitreißenden Gemeinschaftsgefühl, das jedes Jahr aufs Neue auf der Tagung entsteht. Denn neben der Freude am Musizieren steht auch die Freude an der Gemeinschaft klar im Vordergrund. Somit ist eine Tagung der Jungen Waldorf Philharmonie immer wieder ein großartiges Erlebnis.

Tagungsdauer

Schau dir an wer dieses Jahr im OrgaTeam mit dabei ist:

Unterbringung

Die Probenphase findet auch dieses Jahr in den Räumlichkeiten der Freien Waldorfschule Gutenhalde statt, die uns freundlicherweise ihr wunderschönes Schulgelände zur Verfügung stellt.  Für den Zeitraum der Proben verwandelt sich so der große Saal zum Probenraum oder abends auch gerne mal in eine Tanzfläche oder ein Casino. Einige Klassenzimmer werden zu gemütlichen Schlafräumen mit Matratzenlager, die anderen werden zu Probenräumen für Stimmproben oder Einzelproben.

Die Schule ist zwar kein 5-Sterne-Hotel, aber ordentliche Sanitäranlagen (Duschen, Bäder, Toiletten) sind vorhanden.

Tournee

Die gemeinsame Tournee ist jedes Jahr ein Höhepunkt des Projekts. Mit zwei voll beladenen Bussen, 100 Instrumenten hinten drin und einzigartigen Melodien im Gepäck machen wir uns auf den Weg, um die erarbeiteten Stücke der Welt zu präsentieren. Mit neuem Schwung begeben wir uns dieses Jahr wieder über die Grenzen Deutschlands und fahren zuerst nach Überlingen, von dort aus weiter nach Salzburg und dann in die wunderschöne Stadt Wien.
Das letzte Konzert geben wir zum Abschluss im Beethovensaal der Liederhalle in Stuttgart

Besetzung

  • 16 1. Geige
  • 15 2. Geige
  • 12 Bratschen
  • 11 Cello
  • 7 Kontrabässe
  • 4 Fagotte
  • 4 Querflöten, 1 Piccolo
  • 4 Oboen
  • 4 Klarinetten
  • 6 Hörner
  • 4 Trompeten
  • 3 Posaunen
  • 1 Tuba
  • 2 Pauken & Schlagwerker
  • 3 Schlagzeug

Du willst dabei sein?

  • 16 1. Geige
  • 15 2. Geige
  • 12 Bratschen
  • 11 Cello
  • 7 Kontrabässe
  • 4 Fagotte
  • 4 Querflöten, 1 Piccolo
  • 4 Oboen
  • 4 Klarinetten
  • 6 Hörner
  • 4 Trompeten
  • 3 Posaunen
  • 1 Tuba
  • 2 Pauken & Schlagwerker
  • 3 Schlagzeug

Du willst dabei sein?

Tagungsregeln

Sowohl während der Probentagung als auch auf der Tour…

Im Falle der Nichteinhaltung dieser Regeln kann der/die Teilnehmer*in sofort von der Organisationsleitung auf eigene Kosten und ohne Anspruch auf Rückerstattung der Teilnahmegebühr nach Hause geschickt werden. Zusätzlich können Kosten für einen evtl. Ersatz entstehen.

Bist du bereit?